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Startseite Übungskatalog DiviniTec: Das multikulturelle Alphabet
Aufgabe #53

DiviniTec: Das multikulturelle Alphabet

Autoren: Marzena Mikła, PhD

35-40 min

MultiCultiMed

Beschreibung

Ein Quizspiel von A bis Z, das zentrale religiöse, spirituelle, kulturelle und ethnische Begriffe mit Bezug zum Gesundheitswesen vorstellt. Jeder Buchstabe steht für einen Begriff; die Studierenden bestimmen die richtige Definition und reflektieren deren Bedeutung für eine kulturell kompetente Versorgung.

Methodischer Leitfaden

Ziele

Zentrale religiöse, spirituelle und kulturelle Begriffe mit Gesundheitsbezug kennenlernen.
Kulturelle Kompetenz für die klinische und soziale Arbeit entwickeln.
Stereotype und Pauschalisierungen erkennen und respektvolle, inklusive Ansätze einüben.
Kulturelles Wissen mit realen Szenarien im Gesundheitswesen verknüpfen.

Erwartete Ergebnisse

Zentrale multikulturelle Begriffe benennen und definieren.
Sie auf Entscheidungen im Gesundheitswesen anwenden.
Inklusive und respektvolle Lösungen für kulturelle Konflikte in der Versorgung vorschlagen.
Vorurteile und Pauschalisierungen kritisch reflektieren.

Übungsablauf

1. Einführung (5 Min.): Die Lehrkraft stellt Ziel, Regeln und Navigation auf der Plattform vor.
2. Einzelarbeit (10 Min.): Jede Studentin bzw. jeder Student bearbeitet die 26 Buchstaben selbstständig.
3. Diskussion (10 Min.): Die Studierenden teilen Antworten und Reflexionen; die Lehrkraft moderiert.
4. Zusammenfassung (5 Min.): Die Lehrkraft fasst zentrale Konzepte zusammen und klärt offene Fragen.
5. Abschlussreflexion (5 Min.): Die Studierenden verknüpfen das Gelernte mit realen multikulturellen Situationen im Gesundheitswesen.

Durchführungsform

Einzelarbeit (ca. 10 Min.), gefolgt von einer Gruppendiskussion (ca. 10 Min.). Gesamt: 35–40 Minuten.

Rolle der Lehrkraft

Die Aktivität anleiten. Die Gruppendiskussion moderieren. Rückmeldung geben. Zur Reflexion anregen, ohne zu werten. Einen sicheren und respektvollen Raum für alle genannten Traditionen wahren.

Theoretische Grundlagen

Basiert auf dem Konzept der kulturell kompetenten Versorgung und dem Kapitel „Religious, Spiritual, and Cultural Practices Related to Health“ von Marzena Mikła (Multicultural Education for Medical and Health Sciences Students).

Praktische Anwendung

Die Studierenden begegnen 26 zentralen multikulturellen Begriffen. Indem sie jeden Begriff der richtigen Definition zuordnen, üben sie das Faktenwissen, das einer respektvollen und gerechten Versorgung von Patientinnen und Patienten aus unterschiedlichen Traditionen zugrunde liegt.

Wissenstransfer

Übertragbar auf klinische Konsultationen, die Patientenaufnahme, die Koordination mit der Krankenhausseelsorge, interkulturelle Beratung, das Verstehen kulturell verwurzelter Patientenentscheidungen sowie die kommunale Gesundheitsarbeit.

Festigung und Reflexion

Reflektiere nach dem Spiel: Welcher Begriff war für deine zukünftige Praxis am relevantesten? Welcher hat dich überrascht? Welche Stereotype hast du möglicherweise selbst, die durch diese Übung hinterfragt wurden?

Benötigte Ressourcen

Elektronisches Gerät (Computer, Tablet oder Mobiltelefon) mit Zugang zur MultiCultiMed-Plattform.

Bewertung / Evaluation

Genauigkeit im Spiel, aktive und respektvolle Teilnahme an der Diskussion sowie individuelle Reflexion, die das Gelernte mit der beruflichen Praxis verbindet.

Praktische Tipps

Zeitmanagement. Beteiligung fördern. Anpassung an den Online-Unterricht. Flexibilität und Beobachtung. Positive Verstärkung. Respekt gegenüber allen genannten Glaubensrichtungen.

Weitere Ressourcen

Buch: Multicultural Education for Medical and Health Sciences Students — Kapitel „Religious, Spiritual, and Cultural Practices Related to Health“ von Marzena Mikła. MultiCultiMed-Projekt: www.multicultimed.pl. Pew Research Centre — Religion in Europa: https://www.pewresearch.org/topic/religion/

Zusätzliche Bemerkungen

Die Plattform vor Beginn prüfen. Zeiten an die Gruppe anpassen. Zur aktiven Teilnahme ermutigen. Häufige Fehler festhalten, um sie später gezielt zu vertiefen. Kontinuierliche Selbstreflexion durch ein kulturelles Reflexionstagebuch fördern.