Aufgabe #54
Gymkhana: Transplantationsmission – Herzen und Kulturen
Autoren: Dr Marzena Mikła (University of Murcia, Spain)
45–60 minutes
Beschreibung
Studierende besuchen 10 Stationen und erkunden, wie verschiedene Religionen und Kulturen Entscheidungen über Organspende und Transplantation beeinflussen. Durch Rätsel, Wörtersuche, Wahr/Falsch-Fragen und Reflexionsaufgaben entwickeln sie kulturelle Sensibilität und Kommunikationsfähigkeiten.
Methodischer Leitfaden
Ziele
1. Erkennen, wie religiöse und kulturelle Überzeugungen Entscheidungen über Organspende und Transplantation beeinflussen.
2. Verschiedene Ansätze der Gesundheitsversorgung im Zusammenhang mit verschiedenen Religionen und Kulturen vergleichen.
3. Kommunikationsfähigkeiten und kulturelle Sensibilität entwickeln.
4. Potenzielle ethische Konflikte aus religiösen Überzeugungen identifizieren.
5. Patientenzentrierte Versorgungsstrategien anwenden.
2. Verschiedene Ansätze der Gesundheitsversorgung im Zusammenhang mit verschiedenen Religionen und Kulturen vergleichen.
3. Kommunikationsfähigkeiten und kulturelle Sensibilität entwickeln.
4. Potenzielle ethische Konflikte aus religiösen Überzeugungen identifizieren.
5. Patientenzentrierte Versorgungsstrategien anwenden.
Erwartete Ergebnisse
1. Hinweise identifizieren und Probleme lösen.
2. Im Team arbeiten.
3. Vorwissen anwenden.
4. Zeitmanagement.
5. Interkulturelles Verständnis und kulturelle Sensibilität im Gesundheitswesen entwickeln.
2. Im Team arbeiten.
3. Vorwissen anwenden.
4. Zeitmanagement.
5. Interkulturelles Verständnis und kulturelle Sensibilität im Gesundheitswesen entwickeln.
Übungsablauf
Einführung: Die Gymkhana – Transplantationsmission verbindet Spiel und Lernen, um kulturelle Vielfalt rund um Organspende zu erkunden.
Individueller Teil (20–25 Min.): Jede/r Studierende analysiert und beantwortet mindestens eine Frage pro Station.
Diskussion (10–15 Min.): Geleitete Gruppenreflexion über religiöse und kulturelle Einstellungen zur Organspende.
Zusammenfassung: Gymkhana verbindet Spiel und Lernen, um die Positionen verschiedener Religionen zu gesundheitlichen Fragen zu vergleichen.
Individueller Teil (20–25 Min.): Jede/r Studierende analysiert und beantwortet mindestens eine Frage pro Station.
Diskussion (10–15 Min.): Geleitete Gruppenreflexion über religiöse und kulturelle Einstellungen zur Organspende.
Zusammenfassung: Gymkhana verbindet Spiel und Lernen, um die Positionen verschiedener Religionen zu gesundheitlichen Fragen zu vergleichen.
Durchführungsform
Phase 1 — Gruppenarbeit (Gymkhana): Teams von 2–3 Personen durchlaufen Stationen, lösen Aufgaben und sammeln „Leben“.
Phase 2 — Austausch: Kurzer Austausch zwischen den Teams über Entdeckungen, Überraschungen oder Schwierigkeiten.
Phase 3 — Individuelle Selbstreflexion: Studierende beantworten Tagebuchfragen und reflektieren über eigene Überzeugungen und gewonnene Erkenntnisse.
Phase 4 — Moderierte Diskussion: Reale klinische Dilemmata zu Religion, Kultur und Gesundheit.
Phase 5 — Abschlusssynthese: „Drei Erkenntnisse — Zwei Herausforderungen — Eine Maßnahme“.
Phase 2 — Austausch: Kurzer Austausch zwischen den Teams über Entdeckungen, Überraschungen oder Schwierigkeiten.
Phase 3 — Individuelle Selbstreflexion: Studierende beantworten Tagebuchfragen und reflektieren über eigene Überzeugungen und gewonnene Erkenntnisse.
Phase 4 — Moderierte Diskussion: Reale klinische Dilemmata zu Religion, Kultur und Gesundheit.
Phase 5 — Abschlusssynthese: „Drei Erkenntnisse — Zwei Herausforderungen — Eine Maßnahme“.
Rolle der Lehrkraft
1. Organisator/in und Planer/in: Raum, Stationen, Materialien vorbereiten und den zeitlichen Ablauf koordinieren.
2. Wegweiser/in und Moderator/in: Regeln, Lernziele und Durchführung der Aufgaben erklären.
3. Aufsicht während der Aktivität: sicherstellen, dass die Studierenden die Regeln befolgen und aktiv teilnehmen.
4. Individuelle und Gruppenunterstützung: Fragen beantworten und Studierende anleiten, die Hilfe benötigen.
5. Moderation der Abschlussdiskussion: die reflektierende Debatte leiten und kulturelle Sensibilität hervorheben.
6. Evaluator/in und Motivator/in: Beteiligung beobachten und eine Atmosphäre des Respekts und der Zusammenarbeit fördern.
2. Wegweiser/in und Moderator/in: Regeln, Lernziele und Durchführung der Aufgaben erklären.
3. Aufsicht während der Aktivität: sicherstellen, dass die Studierenden die Regeln befolgen und aktiv teilnehmen.
4. Individuelle und Gruppenunterstützung: Fragen beantworten und Studierende anleiten, die Hilfe benötigen.
5. Moderation der Abschlussdiskussion: die reflektierende Debatte leiten und kulturelle Sensibilität hervorheben.
6. Evaluator/in und Motivator/in: Beteiligung beobachten und eine Atmosphäre des Respekts und der Zusammenarbeit fördern.
Theoretische Grundlagen
Erfahrungsbasiertes Lernen: Studierende lernen durch Handeln, indem sie Stationen erkunden und Wissen in simulierten Situationen anwenden. Sozialer Konstruktivismus: Lernen entsteht durch Dialog und kollaboratives Problemlösen. Transformatives Lernen: Der Kontakt mit vielfältigen religiösen und kulturellen Perspektiven ermutigt Studierende, Vorurteile zu hinterfragen und eine empathischere Haltung zu entwickeln. Gamifizierung: Das Gymkhana-Format steigert Motivation, Engagement und Wissensspeicherung durch spielerische Dynamik und progressive Herausforderungen.
Praktische Anwendung
Diese Übung knüpft direkt an die klinische Realität an. Entscheidungen über Organspende und Transplantation werden maßgeblich von Religion, Kultur und Spiritualität beeinflusst. Das Verständnis dieser Unterschiede ermöglicht eine respektvolle, auf die Werte der Patient/innen abgestimmte Diagnose, Behandlung und Pflege. Die Übung trainiert aktives Zuhören und kulturelle Empathie, die für die berufliche Praxis unverzichtbar sind.
Wissenstransfer
Im beruflichen Kontext: kulturell kompetente klinische Versorgung. Effektive Kommunikation mit Patient/innen und Angehörigen. Prävention und Management ethisch-kultureller Konflikte. Interdisziplinäre Arbeit und Pflegekoordination.
Im akademischen Kontext: Analyse klinischer Fälle. Forschungsprojekte. Debatten und klinische Simulationen.
Im akademischen Kontext: Analyse klinischer Fälle. Forschungsprojekte. Debatten und klinische Simulationen.
Festigung und Reflexion
Reale Dilemmata zur Diskussion: (1) Eine Roma-Familie weigert sich, über die postmortale Organspende zu sprechen. (2) Ein Patient, der Zeuge Jehovas ist, benötigt eine dringende Operation mit Transfusionsrisiko. (3) Ein muslimischer Patient nach Lebertransplantation bittet um Änderung der Krankenhausdiät.
Diskussion: Wie lassen sich kultureller Respekt, klinische Sicherheit und gesetzliche Vorgaben in Einklang bringen?
Diskussion: Wie lassen sich kultureller Respekt, klinische Sicherheit und gesetzliche Vorgaben in Einklang bringen?
Benötigte Ressourcen
Raum: großer Unterrichtsraum, Spielplatz, Turnhalle oder Universitätscampus.
Materialien: Plakate für jede Station, Fragekarten, Hinweise und Umschläge, „Leben“ (Herzen aus Pappe) oder Punkte.
„Truhe des Lebens“: Wenn die Teams alle Hinweise gesammelt haben, öffnen sie die „Truhe des Lebens“ (eine dekorierte Box) und bringen ihre „Lebensherzen“ zum „Krankenhaus der Zukunft“ (Abschlusstisch).
Teilnehmende: Teams von 2–3 Studierenden.
Materialien: Plakate für jede Station, Fragekarten, Hinweise und Umschläge, „Leben“ (Herzen aus Pappe) oder Punkte.
„Truhe des Lebens“: Wenn die Teams alle Hinweise gesammelt haben, öffnen sie die „Truhe des Lebens“ (eine dekorierte Box) und bringen ihre „Lebensherzen“ zum „Krankenhaus der Zukunft“ (Abschlusstisch).
Teilnehmende: Teams von 2–3 Studierenden.
Bewertung / Evaluation
Selbstbewertung: Kurze Reflexionen im Tagebuch (z. B. „Was habe ich über die Positionen verschiedener Religionen zur Organspende gelernt?“).
Gegenseitige Bewertung: In der Abschlussdiskussion kommentieren die Studierenden die Antworten der anderen.
Beobachtung durch die Lehrkraft: Bewertung der aktiven Teilnahme, Qualität der Antworten und des Engagements.
Spielprodukte: Überprüfung der schriftlichen Antworten an den Stationen zur Kontrolle des Verständnisses.
Abschließendes Feedback: Besprechung von Erfolgen und Verbesserungsbereichen, einzeln oder in Gruppen.
Gegenseitige Bewertung: In der Abschlussdiskussion kommentieren die Studierenden die Antworten der anderen.
Beobachtung durch die Lehrkraft: Bewertung der aktiven Teilnahme, Qualität der Antworten und des Engagements.
Spielprodukte: Überprüfung der schriftlichen Antworten an den Stationen zur Kontrolle des Verständnisses.
Abschließendes Feedback: Besprechung von Erfolgen und Verbesserungsbereichen, einzeln oder in Gruppen.
Praktische Tipps
Zeitmanagement. Teilnahme sicherstellen. Anpassung an verschiedene Niveaus. Respekt und Reflexion fördern. Anpassung an den Online-Unterricht. Motivation und positive Verstärkung.
Diskussionsthemen
Wie können wir Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen religiösen oder kulturellen Überzeugungen bei Entscheidungen über Organspende und Transplantation respektieren und unterstützen?
Was haben wir über die Bedeutung von Empathie und kultureller Sensibilität in der Gesundheitsversorgung gelernt?
Was haben wir über die Bedeutung von Empathie und kultureller Sensibilität in der Gesundheitsversorgung gelernt?
Weitere Ressourcen
1. „Multicultural Education for Medical and Health Sciences Students.“ Kapitel: Religious, Spiritual, and Cultural Practices Related to Health. Autorin: Marzena Mikła. MultiCultiMed-Projekt, Online-Version: www.multicultimed.pl
2. Informationen zu Organspende und Transplantation — Spanien als Weltmarktführer: https://www.ont.es/
2. Informationen zu Organspende und Transplantation — Spanien als Weltmarktführer: https://www.ont.es/
Zusätzliche Bemerkungen
Erinnern Sie die Studierenden vor Beginn daran, dass das Ziel darin besteht, verschiedene religiöse Ansichten zu Gesundheitsthemen zu verstehen und zu respektieren. Im Gesundheitswesen ist es wesentlich, Patientinnen und Patienten entsprechend ihren Überzeugungen zuzuhören und sie zu unterstützen. Sie können mit einer kurzen Diskussion enden: Wie würden Sie handeln, wenn ein Patient einer anderen Religion Zweifel am Empfang oder an der Spende von Organen äußerte?